Schwere Sicherheitslücken und massive Datenverluste haben oft banale Ursachen: Immer wieder vergessen Programmierer, Benutzereingaben und Variablenwerte zu prüfen, bevor sie sie verwenden. Trotz Open Source ist nicht einmal der Linux-Kernel vor so trivialen Fehlern sicher.
Als ein wichtiges Argument für Open-Source-Software wird immer wieder angeführt, dass durch den frei verfügbaren Quellcode Fehler viel leichter zu finden sind als in Closed-Source-Programmen. Schließlich kann jeder selbst im Quellcode nachsehen, wie ein Programm im Detail arbeitet und etwaige Fehler mit einem Patch korrigieren. Trotzdem gelangt immer wieder Code mit eigentlich trivialen Fehlern in Open-Source-Software.
Fünf Wochen nach dem Erscheinen des Smartphone-Browsers Opera Mobile 10 lässt sich dieser über einen Emulator unter Windows, Mac OS X und Linux ausprobieren. Anders als der weiter verbreitete Opera Mini enthält Opera Mobile eine vollwertige Rendering-Engine, die weitgehend mit der des Desktop-Browsers identisch ist. Der bis vor Kurzem kostenpflichtige Browser ist für Windows Mobile (6.5, 6.1, 6 und 5 - dort nur Pocket PC) und Symbian (3. und 5. Generation) erhältlich.
Das Emulator-Paket enthält auch die Widget-Engine, die mit Hilfe des Opera-Renderers auf Grundlage von Webstandards kleine Anwendungen und Spiele ausführen kann. Sowohl der Browser-Emulator als auch die Widget-Engine lassen sich über Kommandozeilenschalter anpassen, beispielsweise um die Auflösung oder einen Touchscreen zu simulieren. (heb)
1&1 senkt DSL-Einstiegskosten
Dienstag, den 13. April 2010 um 12:23 Uhr
Hardware in Tarifen mit kurzer Mindestlaufzeit zum Versandpreis
Der DSL-Anbieter 1&1 hat die Einstiegskonditionen für Neukunden verbessert: Ab sofort erhalten auch Neukunden, die sich für ein DSL-Komplettpaket mit kurzer Mindestlaufzeit von drei Monaten entscheiden, die Hardware zum Versandkostenpreis von 9,60 Euro. Das gilt sowohl für Nutzer der teureren DSL-Komplettpakete mit Doppel-Flatrate als auch für Neukunden in der zunächst 19,99 Euro pro Monat teuren Surf-Flat 6000. Bislang zahlten die Kunden bei Buchung eines DSL-Komplettpakets mit kurzer Mindestlaufzeit 29,99 Euro für das WLAN-Modem plus Versandkosten.
Bei dem WLAN-Modem handelt es sich um die FRITZ!Box Fon WLAN 7112 des Herstellers AVM. Dieses Gerät mit integriertem Telefon-Adapter kann nicht zum Telefonieren an herkömmlichen Festnetzanschlüssen genutzt werden sondern nur für Gespräche über die Breitband-Internet-Leitung - für den NGN-basierten Telefonanschluss von 1&1 genügt das natürlich. Die FRITZ!Box Fon WLAN 7112 besitzt einen LAN-Port zum kabelgebundenen Anschließen eines PCs sowie zwei Buchsen zum Anschließen von analogen Telefonen und unterstützt WLAN (IEEE 802.11b/g) mit Datenübertragungsraten von bis zu 54 MBit/s.
Wie berichtet zahlen Neukunden, die ein DSL-Komplettpaket von 1&1 mit kurzer Mindestvertragslaufzeit buchen, vergleichsweise hohe Einstiegskosten. Neben den Hardware-Kosten kommen noch einmalig 99,90 Euro für die Anschluss-Bereitstellung hinzu. Wie das 1&1-Angebot mit kurzer Mindestlaufzeit im Preisvergleich mit ähnlichen Anschlusspaketen von Providern wie congstar, HanseNet (Alice) und o2 abschneidet, lesen Sie in unserem aktuellen Tarifvergleich.
Laut pcworld.com fing am gestrigen Montag die Sicherheits-Spezialistin Window Snyder ihren neuen Job bei Apple als Senior Security Product Manager an.
Apple ist damit der dritte Browser-Hersteller, der Snyder in den letzten fünf Jahren engagierte. Zuvor arbeitete die Sicherheits-Experting unter anderem bei Microsoft. Dort war sie für die Beziehungen zwischen Sicherheitsberatern und Microsoft zuständig. Ebenso arbeitete sie an den Betriebssystemen Windows XP und Windows Server 2003 mit.
Bei Mozilla fing Snyder im Jahre 2006 an. Man sagt, dass sie Professionalität und Ordnung in das Sicherheits-Team des Open-Source-Browsers Firefox gebracht hat. Dies geschah zu einer Zeit, in der Firefox immer mehr ins Visier der Hacker geriet. Ende 2008 verließ sie Mozilla und arbeitete in der Vergangenheit als Beraterin. PCWorld.com versuchte laut eigener Aussage bisher erfolglos, einen Kommentar seitens Apple zu bekommen. (jdo)